Tiefbau · Region Hannover
Erdarbeiten in Hannover & Umgebung
Baugrube, Aushub, Bodenabfuhr, Planum und Baustraße: H.T.P. aus Sarstedt bereitet Ihr Grundstück fachgerecht nach DIN 18300 und DIN 4124 vor – auch bei schwierigen Hanglagen.
- 4,9 / 5 bei Google (11 Bewertungen)
- Über 500 Gründungsprojekte
- DESAG-zertifizierter Sachverständiger
Erdarbeiten in Hannover und Umgebung – die Basis jedes Bauvorhabens
Bevor ein Fundament gegossen oder eine Wand gemauert wird, muss der Baugrund vorbereitet sein. Fehler bei den Erdarbeiten zeigen sich später als Setzungen, Risse oder nasse Keller – und lassen sich dann nur mit hohem Aufwand beheben. H.T.P. aus Sarstedt führt Erdarbeiten in Hannover, Hildesheim, Laatzen, Hemmingen, Pattensen und im gesamten Umland aus: vom Aushub der Baugrube über Planum und Sandplatte bis zur Baustraße und zum Kranstellplatz.
Als Bauunternehmen für Tiefbau und Hochbau kennen wir beide Seiten: Wir wissen, welche Höhen, Toleranzen und Tragfähigkeiten die anschließende Gründung braucht, weil wir sie oft selbst herstellen. Grundlage der Ausführung sind DIN 18300 (VOB/C Erdarbeiten), DIN 4124 für Baugruben und Gräben sowie die Vorgaben aus Baugrundgutachten und Statik.
Leistungen rund um Aushub und Baugrund
Baugrube ausheben
Aushub für Keller oder Bodenplatte mit geplanten Böschungswinkeln oder Verbau nach DIN 4124, lagegenau nach Absteckung.
Planum & Sandplatte
Herstellen von Planum und tragfähiger Sand- bzw. Schotterplatte für Einfamilien- und Doppelhäuser sowie größere Projekte – lagenweise verdichtet.
Bodenabfuhr & Entsorgung
Abfuhr von Überschussboden, Trennung nach Qualität, Verwertung oder Entsorgung auf Grundlage von Analysen nach LAGA M20.
Baustraße & Kranstellplatz
Befestigte Zufahrten und tragfähige Aufstellflächen, damit Betonfahrzeuge, Lieferverkehr und Kran sicher arbeiten können.
Geländemodellierung
Anpassen von Geländehöhen, Terrassierung und Anfüllen nach Bauende – besonders wichtig am Hanggrundstück.
Leitungsgräben & Versickerung
Gräben für Hausanschlüsse, Drainage und Versickerungsanlagen – auf Wunsch direkt mit dem Kanalbau kombiniert.
Was kosten Erdarbeiten? Orientierung pro m³
Die häufigste Frage vorab betrifft den Preis pro Kubikmeter. Eine seriöse Zahl hängt jedoch weniger vom Baggern selbst ab als von der Frage, was mit dem Boden passiert. Kann er auf dem Grundstück bleiben und wieder eingebaut werden, ist Aushub vergleichsweise günstig. Muss er abgefahren und entsorgt werden, bestimmen Transportwege und die Einstufung nach LAGA-Z-Werten die Kosten maßgeblich.
| Leistung | Marktübliche Orientierung | Einflussfaktoren |
|---|---|---|
| Erdaushub (Baugrube, Gräben) | häufig 15–40 €/m³ | Homogenbereich, Tiefe, Zugänglichkeit |
| Bodenabfuhr/Entsorgung unbelastet | ca. 10–25 €/t zusätzlich | Z-Einstufung, Entfernung zur Annahmestelle |
| Bodenplatte inkl. Erdarbeiten, Dämmung, Bewehrung | 150–250 €/m² | Plattengröße, Dämmstandard, Baugrund |
| Baustraße, Kranstellplatz, Sandplatte | nach Aufmaß | Fläche, Schichtdicke, geforderte Tragfähigkeit |
Orientierungswerte, keine Festpreise – verbindlich nach Besichtigung und ggf. Bodenanalyse.
Zur Einordnung: Eine Tonne Boden entspricht je nach Bodenart und Lagerungsdichte grob 0,5 bis 0,6 m³. Wer Entsorgungskosten schätzen will, sollte das Aushubvolumen daher in Gewicht umrechnen. Wie sich die Gesamtkosten einer Gründung zusammensetzen, zeigt unser Ratgeber zu den Bodenplatten-Kosten.
Homogenbereiche, Bodenklassen und LAGA: was Bauherren wissen sollten
Homogenbereiche statt Bodenklassen
Viele kennen noch die alten Bodenklassen 1 bis 7. Seit der VOB 2016 werden Böden in DIN 18300 nach Homogenbereichen beschrieben – also nach Abschnitten mit vergleichbaren Eigenschaften für das jeweilige Gewerk. Die Einteilung stammt idealerweise aus dem Baugrundgutachten. Die Klassifikation nach DIN 18196 (z. B. Sand, Schluff, Ton) bleibt dabei wichtig, weil sie über Verdichtbarkeit und Wiedereinbau entscheidet.
LAGA-Z-Werte und Bodenentsorgung
Überschussboden ist rechtlich ein Abfall, sobald er das Grundstück verlässt. Nach LAGA M20 wird er anhand von Analysen in Zuordnungswerte eingestuft (Z0, Z1, Z2 und darüber). Z0-Boden lässt sich meist problemlos verwerten, höhere Werte verteuern die Entsorgung deutlich. Eine frühzeitige Beprobung schafft Kostensicherheit.
Verdichtung und Plattendruckversuch
Ein Planum ist nur so gut wie seine Verdichtung. Sand- und Schotterschichten werden lagenweise eingebaut und verdichtet. Ob die geforderte Tragfähigkeit erreicht ist, lässt sich mit dem statischen Plattendruckversuch (Kennwert Ev2 und Verhältnis Ev2/Ev1) nachweisen. Viele Statiker und Fertighaushersteller verlangen diesen Nachweis vor dem Betonieren – bei einer Bodenplatte für ein Fertighaus ist er häufig Standard.
So laufen Erdarbeiten bei H.T.P. ab
- Besichtigung Wir prüfen Zufahrt, Platzverhältnisse, Geländeverlauf, Nachbarbebauung und vorhandene Unterlagen wie Lageplan und Baugrundgutachten.
- Angebot mit Massen Aushub-, Abfuhr- und Einbaumengen werden nachvollziehbar kalkuliert; offene Punkte wie die Bodenqualität benennen wir ausdrücklich.
- Baustelleneinrichtung Baustraße, Lagerflächen und Kranstellplatz werden angelegt, damit alle folgenden Gewerke sicher arbeiten können.
- Aushub und Bodenmanagement Baugrube nach Plan, Mutterboden getrennt gelagert, Überschussboden beprobt und abgefahren.
- Planum, Sandplatte, Nachweis Lagenweiser Einbau und Verdichtung, auf Wunsch mit Plattendruckversuch – anschließend kann die Gründung folgen.
Baugrund in Hannover und Umgebung: worauf wir achten
Zwischen Hannover und Hildesheim wechselt der Untergrund auf kurzer Distanz. In der Leine-Niederung – etwa rund um Laatzen, Sarstedt oder Hemmingen – stehen häufig Auenlehm und ein relativ hoher Grundwasserstand an. Baugruben für Keller brauchen dort unter Umständen eine Wasserhaltung, und bindige Böden eignen sich nur eingeschränkt zum Wiedereinbau. Richtung Hildesheimer Börde dominieren Lössböden: Sie sind im trockenen Zustand gut zu bearbeiten, weichen aber bei Nässe schnell auf. Ein Planum auf Löss oder Lehm sollte deshalb zügig mit tragfähigem Material überbaut und vor Regen geschützt werden.
Für Bauherren bedeutet das: Die Frage „Was kosten Erdarbeiten in Hannover?“ lässt sich ohne Blick auf das konkrete Grundstück kaum beantworten. Ein Bodenaustausch unter der Bodenplatte, eine zusätzliche Schotterschicht oder eine Wasserhaltung können die Kosten deutlich verändern. Wir weisen solche Positionen im Angebot getrennt aus, damit Sie nachvollziehen können, woraus sich der Preis zusammensetzt – und wo sich gegebenenfalls sparen lässt, etwa durch Wiedereinbau geeigneten Bodens auf dem eigenen Grundstück.
Erdarbeiten am Hanggrundstück
Hanglagen gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Erdbau: Böschungen müssen standsicher sein, Hangwasser muss kontrolliert abgeleitet werden, und oft fehlt Platz für Maschinen und Lagerflächen. Bei einem Einfamilienhaus-Neubau in Hanglage haben wir für einen Bauherrn umfangreiche Erdarbeiten, die Entwässerung, einen Kranstellplatz und die Baustraße ausgeführt – der Kunde hat diese Arbeit in seiner Google-Bewertung ausdrücklich hervorgehoben.
- Erdarbeiten, Bodenplatte, Kanalbau und Rohbau aus einer Hand
- Persönlicher Bauleiter und eigene Mitarbeiter
- Firmensitz in Sarstedt – kurze Anfahrt nach Hannover und Hildesheim
- Google-Bewertung 4,9 von 5 aus 11 Bewertungen
Planen Sie ein Bauvorhaben? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir besichtigen das Grundstück und erstellen Ihnen ein transparentes Angebot für die Erdarbeiten.
Häufige Fragen
Was kosten Erdarbeiten pro m³?
Marktüblich liegt reiner Erdaushub häufig zwischen 15 und 40 € pro m³. Muss der Boden abgefahren werden, kommen für unbelasteten Boden grob 10 bis 25 € pro Tonne Entsorgung hinzu. Verbindlich wird der Preis erst nach Besichtigung und gegebenenfalls Bodenanalyse.
Was kostet der Aushub einer Baugrube für ein Einfamilienhaus?
Das hängt vor allem davon ab, ob ein Keller geplant ist und wie viel Boden abgefahren werden muss. Bei einer Bodenplatte fallen deutlich geringere Mengen an als bei einer Kellerbaugrube. Wir kalkulieren die Massen nach Plan und nennen die Kostenpositionen einzeln.
Was sind Homogenbereiche?
Seit der VOB 2016 beschreibt DIN 18300 Böden nicht mehr in Bodenklassen, sondern in Homogenbereichen. Das sind Abschnitte mit vergleichbaren Eigenschaften für das jeweilige Gewerk. Die Einteilung stammt in der Regel aus dem Baugrundgutachten.
Was bedeuten LAGA-Z-Werte?
LAGA M20 regelt die Verwertung von Boden. Anhand einer Analyse wird Aushub in Zuordnungswerte wie Z0, Z1 oder Z2 eingestuft. Je höher die Einstufung, desto eingeschränkter die Verwertung und desto teurer in der Regel die Entsorgung.
Wie lange dauern Erdarbeiten für ein Einfamilienhaus?
Für Aushub und Planum einer Bodenplatte reichen oft wenige Arbeitstage. Eine Kellerbaugrube, Hanglagen, Grundwasser oder große Abfuhrmengen verlängern die Ausführung. Witterung spielt bei bindigen Böden ebenfalls eine Rolle.
Was ist ein Plattendruckversuch?
Mit dem statischen Plattendruckversuch wird die Tragfähigkeit und Verdichtung eines Planums gemessen. Kennwerte sind der Verformungsmodul Ev2 und das Verhältnis Ev2/Ev1. Viele Statiker und Fertighaushersteller verlangen diesen Nachweis vor dem Betonieren.
Brauche ich eine Baustraße?
Eine befestigte Baustraße ist sinnvoll, sobald schwere Fahrzeuge wie Betonmischer oder ein Kran auf das Grundstück müssen und der Boden nicht ausreichend tragfähig ist. Sie verhindert Festfahren, schützt den Boden und hält die Baustelle sauber.
Unser Einsatzgebiet rund um Sarstedt
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